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Wissenschaftsminister Boris Rhein: Hessens Landesregierung investiert in die Zukunft
24.10.2014
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Innenminister Peter Beuth setzt sich für Bekämpfung der Wohnungseinbrüche ein.
23.10.2014
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Integrationsminister Stefan Grüttner: Wir wollen weiterhin dafür sorgen, dass Flüchtlinge in Hessen eine humane Lebensperspektive finden
22.10.2014
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Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: Das Hessische Landestheater Marburg erfüllt seinen kulturpolitischen Auftrag sehr erfolgreich
22.10.2014
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22.10.2014
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24.10.2014
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Sebastian Schmitt, Bischofsheim, wiedergewählt als JU-Kreisvorsitzender
Erfolge und Ernüchterndes
Erfolge und Ernüchterndes
06.02.2012 - Kreis
Autor: CDU - KV Groß-Gerau
Erfolge und Ernüchterndes

Junge Union – Kreisverband bestätigt seinen Vorsitzenden im Amt

 
KREIS GROSS-GERAU. 


Der Kreisverband Groß-Gerau der Jungen Union (JU) hat sich neu aufgestellt. Bei der Kreismitgliederversammlung der CDU-Nachwuchsorganisation am Samstagnachmittag im Gernsheimer Hotel „Rheingold“ ist Vorsitzender Sebastian Schmitt zwar wiedergewählt worden. Aber der Bischofsheimer erklärte schon mal, wen er gern als seinen Nachfolger sähe: Johannes von Richthofen.
Den 21 Jahre alten Groß-Gerauer und die zwei Jahre ältere Nauheimerin Franziska Siegl, beide bisher Beisitzer, wählten die 19 Versammelten zu stellvertretenden Vorsitzenden. In einer Kampfabstimmung, die nötig geworden war, weil es einen dritten Kandidaten für die beiden Ämter gab, behaupteten sie sich gegen Johannes Groß aus Riedstadt. Zur Neubesetzung der beiden Stellvertreterposten kam es, weil Thorsten Dietrich (Worfelden) und Tim Kreutzmann (Groß-Gerau) nicht mehr kandidiert hatten.
Neu ist auch der 17 Jahre alte Schriftführer Niklas Flörsch aus Trebur, der Johannes Groß abgelöst hat. In ihren Ämtern geblieben sind Geschäftsführer Ingo Kalweit (Bischofsheim) und Schatzmeister Tomasz Kuswik (Rüsselsheim). Sieben Mitglieder gehören dem Vorstand als Beisitzer an: Saskia Döringer, Johannes Groß, Julia Hartmann, Simon Kanz, Tim Kreutzmann, Johannes Nolte und Michael Trock.
In Anspielung auf parteiinterne Querelen in der CDU, die es insbesondere in der Richtungsdebatte um die Atomkraft gab, sprach Sebastian Schmitt von einem „durchwachsenen Jahr“. Wahlen brachten für die CDU sowohl ernüchternde Ergebnisse als auch Erfolge. So verlor die CDU im Kreistag zwar einen Sitz. Dennoch gehörten der Unionsfraktion weiterhin zwei JU-Mitglieder an, wie Schmitt betonte. Die Volksabstimmung über die Aufnahme der sogenannten Schuldenbremse in die hessische Verfassung, für die CDU und Junge Union geworben hätten, habe ein „sensationelles Ergebnis“ (Zustimmung von 70 Prozent der Wähler) gebracht.

Als absoluten Höhepunkt aus Sicht der Jungen Union wertete Schmitt die Wahl von Patrick Burghardt, dem Ehrenvorsitzenden des JU-Kreisverbands, zum Oberbürgermeister in Rüsselsheim. Burghardt berichtete später in einem Grußwort von seinen schwierigen ersten fünf Wochen im Amt als Rathauschef. Er habe in Rüsselsheim eine rot-grüne Mehrheit gegen sich: „Das bereitet mir viel Kopfzerbrechen.“
Zudem äußerte sich Schmitt erfreut über die Reaktivierung des JU-Stadtverbands Rüsselsheim/Raunheim, der eine Zeitlang in Dornröschenschlaf gefallen sei.
Der Vorsitzende der Jungen Union Hessen, Ingmar Jung, warb in seinem Grußwort dafür, den CDU-Nachwuchs stärker in innerparteiliche Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Die JU „wird in inhaltlichen Diskussionen gebraucht“, sagte der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Der Gernsheimer Bürgermeister Peter Burger berichtete, er sei bei Wahlkämpfen in jüngerer Vergangenheit von langjährigen CDU-Wählern angesprochen worden, die mit ihrer Partei hadern. Gestört habe diese Stammwähler beispielsweise die jähe Kehrtwende der unionsgeführten Bundesregierung hinsichtlich ihrer Position zur Atomenergie. Burger bestand darauf, dass die CDU zwar innerparteilich um Standpunkte ringen, durchaus auch streiten dürfe, aber nach außen dennoch Geschlossenheit zeigen müsse. Dies sei zuletzt nicht mehr der Fall gewesen. Die Christdemokraten hätten ein recht diffuses Bild abgegeben.
Der Bundestagsabgeordnete Franz Josef Jung pries hingegen die Leistungen die Bundesregierung, die Deutschland zum wirtschaftlichen Motor Europas gemacht habe.
CDU-Kreisvorsitzende Ursula Kraft erklärte, sie wohne in diesem Amt letztmals einer Kreismitgliederversammlung der Jungen Union bei. Denn sie werde nicht mehr für den Posten der CDU-Kreisvorsitzenden kandieren.

TEXT: Ried-Echo
 

Schlagworte: JU Kreisverband, Wahlen
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